Unser Programm zur StuPa-Wahl 2014

Datenschutz stärken

Der Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten sowohl der Studierenden als auch der Mitarbeiter an der Universität muss stets nach den Grundsätzen der Datensparsamkeit und des Datenschutzes erfolgen. Diese Anforderungen müssen auch die auf dem Campus verwendeten Chipkarten erfüllen. Die PIRATEN setzen sich darüber hinaus dafür ein, die Abrufbarkeit von Namen der Studierenden aus den Uni-Mail-Accounts abzuschaffen. Die Universität soll kostenlose Datenschutzschulungen für Mitarbeiter und Studierende anbieten. Das Team aus Datenschutzbeauftragtem und dessen Stellvertreter soll um eine weitere von der Studierendenschaft aus ihrer Mitte gewählten Person ergänzt werden. Dazu fasste das Studierendenparlament bereits im Dezember 2013 eine Willenserklärung.

Kameraüberwachung auf dem Campus

Kameras erhöhen nicht die Sicherheit der Studierenden, sondern greifen in deren Recht auf freie Entfaltung ein. Die bereits auf dem Campus, sowohl innerhalb als auch außerhalb von Gebäuden, installierten Überwachungskameras sollen daher einer kritischen Überprüfung  ihrer Notwendigkeit, insbesondere im Hinblick auf den jeweiligen Sichtbereich, unterzogen und gegebenenfalls demontiert werden.

E-Learning ausbauen

Studierende sollen die Möglichkeit erhalten, in größerem Maße von E-Learning-Angeboten zu profitieren. Die PIRATEN wollen daher Initiativen und Programme fördern, die zu einem Ausbau der bereits bestehenden Angebote führen. So soll es für Dozentinnen und Dozenten attraktiver werden, auch Vorlesungen aufzuzeichnen und den Studierenden als Podcasts zur Verfügung zu stellen.

Kulturelles Angebot an der Universität

Das Studium als Lebensabschnitt dient der weiteren Entwicklung sowohl der Persönlichkeit als auch zwischenmenschlicher Beziehungen. Kreative und kulturelle Entfaltung sowie Treffen mit Personen gleichen und ähnlichen Interesses sind Teil dieser Entwicklung. Entsprechender Raum muss erhalten oder geschaffen werden. Daher fordern die PIRATEN den Erhalt des Haus Mainusch als Institution des kulturellen Lebens auf dem Campus. Sollte der Erhalt im heutigen Gebäude nicht möglich sein, so setzen sich die PIRATEN für die sofortige Schaffung eines Ausgleichsangebotes ein.

Platz zum Lernen schaffen

Die Zahl der Studierenden an unserer Universität steigt immer weiter an, und wir alle benötigen geeignete Orte zum Lernen. Unser Ziel ist daher die Einrichtung neuer Sitzgruppen, um gemeinsames Lernen und Arbeiten weiterhin allen zu ermöglichen. Diese Lern- und Arbeitsbereiche sollen, sofern diese nicht mit Desktop-Computern ausgestattet werden, nach Möglichkeit auch Steckdosen sowie LAN- oder WLAN-Zugänge bieten. Insbesondere in zufünftigen Bauten sollen entsprechende Räumlichkeiten eingeplant und in bestehenden Bauten idealerweise weitere solcher Bereiche eingerichtet werden. In den Außenanlagen sind ebenfalls im Sommer nutzbare Sitzgruppen zu schaffen.

Wohnraum schaffen

Das Leben in Mainz ist teuer, was besonders durch die hohen Mietpreise bedingt ist. Gerade Studierende als meist finanzschwache Einwohner sind häufig betroffen. Die Möglichkeit, ein Studium aufnehmen und erfolgreich durchführen zu können, sollte jedoch nicht an der Kapitalkraft scheitern. Die PIRATEN wollen daher auch über das Studierendenparlament und die studentischen Vertreter im Verwaltungsrat des Studierendenwerks ihren Beitrag zur Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum in Mainz leisten.

Votum gegen Diskriminierung

Wir stehen jeder Diskriminierung, obgleich aufgrund der Herkunft, der sexuellen Identität oder Orientierung, des Alters oder der sozialen, familiären und finanziellen Lebensumstände, entschieden entgegen. Ein Studium muss auch in schwierigen Situationen machbar werden. Wir werden daher besonders Initiativen unterstützen, die es körperlich eingeschränkten Studierenden oder Studierenden mit Kind erleichtern, ein Regelstudium erfolgreich zu bestreiten.

Mobilität in Mainz

Die PIRATEN Uni Mainz sehen auch für die Studierenden einen Vorteil durch einen fahrscheinlosen Öffentlichen Nahverkehr in Mainz. Dies würde auch die Kosten des Semestertickets senken.

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